Montag, 18. Oktober 2010

Tagebuch #01: Zollfrei Einkaufen

Vor einer Woche bekam das Papergirl Post vom Hamburger Zollamt. Eine Sendung gab es abzuholen. Voller Vorfreude machte ich mich noch am gleichen Tag auf, um das Geschenk entgegenzunehmen. Es sollte nicht so einfach werden wie gedacht...

Beim Zollamt angekommen, stieg die Vorfreude zunächst noch, da in dem großen kahlen Raum außer mir und einigen Zollbeamten keine Menschenseele anzutreffen war. Auf die eingeplante Wartezeit hoffte ich verzichten zu können. Nach Abgabe des Abholzettels wurde ich allerdings böse enttäuscht. Ich wurde zum Warten auf eine kahle Holzbank im Neonlicht geschickt. Nach einer noch einigemaßen erträgliche Wartezeit kam ein zuerst freundlicher aber offentsichlich kurzsichtiger junger Mann mit einem großen Paket zurück. Meine Augen glänzten und ich griff reflexartig in Richtung Paket.

'Ne Ne, Kollege.' hallte es mir entgegen 'So leicht kommen sie hier nicht raus.' Ich ahnte was kommen sollte. In den nächsten 45 Minuten durfte ich das Paket öffnen, und dem nicht mehr ganz so freundlichen Mann erklären:
  1. Warum ich 10 T-Shirts als Geschenk erhalte,
  2. Warum ich diese im Rahmen eines Kunstprojektes weiterverschenke,
  3. Warum ich keine Bevollmächtigung zur Abholung des Paketes habe,
  4. Warum ich die T-Shirt wirklich verschenke und nicht verkaufe,
  5. Warum ich nicht vollständig namentlich auf unserer Webpräsenz genannt bin und ob ich die T-Shirts wirklich nicht verkaufen will.
Nachdem ich das Zollmänchen überzeugen konnte, erklärte er mir abschließend noch einmal intensiv die zollrechtlichen Bestimmungen für Kulturgut, ehe ich mit dem Paket die Heimreise antreten durfte. 

Juhuuu!!!! War doch ganz EINFACH!!!

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

das gefällt mir!
hier in berlin war der zoll auch sehr genau und schlussendlich entgegenkommend.